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DIE KÖSTLICHKEITEN VON SIEM REAP

DIE KLEINSTADT SIEM REAP IM NORDWESTEN VON KAMBODSCHA, DIE DURCH IHRE NÄHE ZU DEN TEMPELANLAGEN VON ANGKOR WELTBERÜHMT IST, HAT AUCH KULINARISCH SO EINIGES ZU BIETEN. HIER FINDEN SIE EIN PAAR ADRESSEN, UM DIE SIE NICHT HERUMKOMMEN, WENN SIE ALL DIE AROMEN UND SUBTILITÄTEN DER LOKALEN KÜCHE ZU ANGEMESSENEN PREISEN PROBIEREN MÖCHTEN.

SIEM REAP, FÜR SCHLEMMER

Sie machen Halt in Siem Reap? Hier finden Sie ein paar Tipps und Adressen, die Sie kennen sollten, wenn Sie während Ihres Aufenthalts zwischen zwei Besichtigungstouren zu den Tempeln die geschmackvolle kambodschanische Küche kennenlernen möchten.

Siem Reap ist weltweit ein Begriff, denn die Provinzhauptstadt in Kambodscha befindet sich in unmittelbarer Nähe der berühmten Tempel von Angkor. Jedes Jahr besuchen Millionen Touristen die Tempel und Ruinen von Angkor Wat. Oft mit viel zu wenig Zeit im Gepäck, um sich des Charmes von Siem Reap bewusst zu werden und vor allem, um die lokale Küche zu probieren.

AUF DEM MENÜ: AMOK, LOK LAK UND CURRY

Dasistbedauerlich,dennwennsieauchnichtsoberühmtsindwie die ihres Nachbarlands Thailand, sind die kambodschanischen Spezialitäten ein echter Gaumenschmaus. Amok Trei, ein Gericht mit Huhn oder Fisch in Bananenblatt gewickelt und mit Kokosmilch und Gewürzen übergossen, wird jeden Neuling gleich überzeugen. Auch das Lok Lak sollte man probieren. Dieser Klassiker aus der Khmer-Küche ist ein Fleischgericht mit Rind, das im Wok mit verschiedenen Gewürzen gegart wird. Curryfans müssen unbedingt das rote Khmer-Curry bestellen. Es ist weniger gewürzt als das Curry, das in Thailand serviert wird, und besteht aus Kokosmilch, Kartoffeln, Bohnen, Zitronenmelisse, Rind, Huhn oder Fisch. Viele Gerichte werden übrigens mit Süßwasserfischen zubereitet. Ganz in der Nähe von Siem Reap befindet sich der riesige Tonle-Sap-See.

MÄRKTE: NICHTS FÜR EMPFINDLICHE NASEN!

Die Marktstände biegen sich unter rohem, gekochtem oder getrocknetem Fisch, wie zum Beispiel auf dem Old Market im Zentrum von Siem Reap. Ergänzt wird das Angebot

durch Krebstiere, Fleisch, Gemüse, Obst, Gewürze und einige kulinarische „Überraschungen“, wozu zum Beispiel Insekten gehören. Auf dem Old Market, wo alles Mögliche verkauft wird, kann man auch Platz nehmen und für ein Paar Riel eine Schale Suppe schlürfen. Dafür darf man sich aber nicht an den teilweise beißenden Gerüchen stören, vor allem wenn auf dem Stand nebenan ein hübscher Berg Durian aufgeschichtet ist. Diese große, stachelige Frucht in Form eines Rugbyballs versprüht einen für europäische Nasen äußerst abstoßenden Geruch. Das Fruchtfleisch ist aber tatsächlich sehr lecker.

BESUCHEN SIE DIE STRAßENHÄNDLER!

In den Straßen der Innenstadt bieten unzählige fliegende Händler Suppen und kleine Fleischspieße an, die man in zwei, drei Bissen verputzt hat. Zögern Sie nicht, am Flussufer auf den kleinen improvisierten Terrassen der Straßenverkäufer Platz zu nehmen und sich unter die lokale Bevölkerung zu mischen. Die Kambodschaner essen über den Tag verteilt viele kleine Happen. Die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung ist gering, da diese „Küchen“ ständig in Betrieb sind und sich stets mit frischen Produkten versorgen. Am Flussufer befinden sich auch die „schönen“ Restaurants.

Zörgern Sie nicht, am Flussufer auf den kleinen improvisierten Terrassen der Straßenverkäufer Platz zu nehmen und sich unter die lokale Bevölkerung zu mischen.

Sie stehen in allen einschlägigen Reiseführern, sind aber recht teuer (zumindest in Siem Reap) und nicht unbedingt der Ort, wo man am besten isst. Das Gleiche gilt für die berühmte „Pub Street“. In dieser Straße, in der vor allem abends was los ist, reihen sich Dutzende Bars und Restaurants aneinander.

DREI ADRESSEN, DIE EINEN BESUCH LOHNEN

Wenn Sie Ihren Gaumen in Citynähe verwöhnen möchten, können Sie zum Beispiel den Fluss überqueren und zu Fuß zum Viertel „Wat Bo“ spazieren. Mittags bietet das Tevy’s Place in der Street 26 eine schöne Auswahl an sehr guten Khmer-Gerichten zu kleinen Preisen an. Der „Fish Amok“ ist wirklich gelungen! Das Restaurant ist klein und man sollte schon früh da sein, um vor Ort zu Mittag essen zu können. Nicht weit vom Tevy’s entfernt verdienen noch zwei andere Restaurants in der Street 27 einen Besuch. Zunächst einmal das Sugar Palm. Der Ort ist riesig und bequem, der Empfang freundlich. Auf dem Menü stehen typische Gerichte aus Kambodscha: Nudeln, Suppen, Khmer- Curry … Das „Egg Parcel“, ein mit gehacktemSchweinefleisch und Nudeln gefülltes Omelett, ist einfach köstlich. Zum Dessert empfehlen wir das Eis mit Kampot-Pfeffer. In der gleichen Straße befindet sich auch das Restaurant Crab. Zugegeben, mit seiner Holzhütte und seinen Plastikstühlen macht der Ort von außen nicht viel her. Serviert werden frische Produkte vom Grill, vor allem Fisch und Krabben, dazu gibt es die unterschiedlichsten Soßen. Ausgezeichnet, nicht teuer und sehr … originell.

DIE KRABBEN AUS KAMBODSCHA

Die Krabben, die in den kambodschanischen Restaurants serviert werden, stammen zum größten Teil aus Kep. Das im Süden von Kambodscha am Meer gelegene Kep ist die „Stadt der Krabbe“. Es gibt dort einen eigenen Krabbenmarkt.

BIER ODER WEIN?

In den Restaurants gibt es Weinkarten. Der Wein wird im Glas gut gekühlt oder sogar eiskalt serviert und kostet etwa
4 Dollar. Heimische Biersorten wie das Angkor Beer sind ziemlich mild im Geschmack (1 $).

KOCHKURSE

In Siem Reap organisieren einige Restaurants Kurse im Zubereiten von Khmer-Gerichten. Die Kurse beginnen in der Regel mit einem Einkauf auf dem Markt. Informationen erhalten Sie in den Hotels, Gästehäusern und im Fremdenverkehrsbüro.

Autor: CLAUDE NEU

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